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Feuerwehren

Zur Gemeindefeuerwehr Stockelsdorf gehören die Feuerwehren:

  • Freiwillige Feuerwehr Arfrade
  • Freiwillige Feuerwehr Curau
  • Freiwillige Feuerwehr Dissau
  • Freiwillige Feuerwehr Eckhorst
  • Freiwillige Feuerwehr Horsdorf
  • Freiwillige Feuerwehr Klein Parin
  • Freiwillige Feuerwehr Krumbeck
  • Freiwillige Feuerwehr Malkendorf
  • Freiwillige Feuerwehr Mori
  • Freiwillige Feuerwehr Obernwohlde
  • Freiwillige Feuerwehr Stockelsdorf
  • Jugendfeuerwehr
  • Feuerwehrmusikzug
  • BRH-Rettungshundestaffel Schleswig-Holstein Ost e.V.

In der Gemeinde Stockelsdorf sind zur Zeit an aktiven Mitgliedern tätig:
in den Freiwilligen Feuerwehren circa 285 ; in der Jugendfeuerwehr circa 35 und im Musikzug circa 25

Aufgabe der Feuerwehren in der Gemeinde Stockelsdorf ist seit Ihrer Gründung nicht nur die Brandbekämpfung sondern vor allem auch die "Hilfeleistung bei Notständen jeder Art".
Das Ziel der Feuerwehrangehörigen war es daher schon immer, dem Nächsten in jeder Not und Gefahr beizustehen, sowie die Heimat und ihre Menschen vor jedem Unglück zu bewahren. Dies führte schnell zu der Erkenntnis, dass zu einer wirksamen Hilfeleistung eine gewissenhafte Ausbildung, dauernde Übungen, sowie eine entsprechenden technischen Ausrüstung gehört.

Die Struktur unserer Gesellschaft ist in einem ständigen Wandel begriffen. Die Feuerwehren blieben davon nicht unberührt. Von diesem Wandel unmittelbar betroffen waren ihre Aufgaben, ihre Ausrüstung und ihre Ausbildung, zumal sich der Schwerpunkt der Einsätze in den letzten Jahren von der Brandbekämpfung zur technischen Hilfeleistung verlagert hat.
Vor allem die Entwicklung der chemischen- und kunststoffverarbeitenden Industrie, neue Werkstoffe, die vermehrte Errichtung von Fabrikanlagen, Gewerbegebieten sowie die zunehmenden Transporte gefährlicher Güter auf unseren Straßen und Schienen waren hierbei zu berücksichtigen.

Die Organisation der Feuerwehr, die Tätigkeiten, die Ausbildung, die Ausrüstung und vieles mehr sind im "Gesetz über den Brandschutz und Hilfeleistungen der Feuerwehren" vom 10.02.1996 geregelt.

Schlagkraft und Schnelligkeit der Freiwilligen Feuerwehren sollten von den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde in hohem Maße anerkannt werden. Denn weder Zeit noch Ort eines Brandes oder einer Katastrophe sind vorhersehbar. Es lässt sich nicht vorher bestimmen, wann und wo technisches Versagen oder menschliche Unzulänglichkeiten das nächste Unglück auslösen. Deshalb sind die Feuerwehrmitglieder der Freiwilligen Feuerwehren neben ihren beruflichen Tätigkeiten und auch in ihrer Freizeit rund um die Uhr einsatzbereit. Ortsnähe und Ortskunde sowie Ausbildung schaffen die Vorraussetzungen für schnelle und erfolgreiche Hilfe durch unsere Ortswehren.
Eine solche Organisation ist nur möglich, wenn sich genügend Bürgerinnen und Bürger bereit erklären, diese Aufgaben ehrenamtlich zu übernehmen.

Einen großen Teil ihrer Arbeit investieren die Feuerwehren in den vorbeugenden Brandschutz. Das soll dazu führen, dass durch die Aufklärungsarbeit der Freiwilligen Feuerwehren Unglücksfälle vermieden werden und das Verhalten bei verschiedenen Unglücksfällen geübt und erläutert wird, damit Schäden für Menschen, Tiere und Sachwerte so gering wie möglich gehalten werden können.

Gemeindewehrführer

bis 1948: Gustav Goldbohm
1948-1967: Otto Schöning (Obernwohlde)
1967-1970: Hans Oldenburg (Groß Steinrade)
1970-1988: Klaus Meyer (Horsdorf)
1988-2000: Hans Schäding (Eckhorst)
2000-2012: Peter Dornheim (Stockelsdorf)
seit 2012: Günter Volgmann (Malkendorf)

In Deutschland fällt die organisatorische Entwicklung des Feuerwehrwesens in die Zeit des 19. Jahrhunderts.
Nach den großen Feuerbrünsten beziehungsweise wegen des häufigen Versagens der bis dahin bestehenden Pflichtfeuerwehren wurden die freiwilligen Feuerwehren gegründet:

  • 1841 Gründung der ersten deutschen Feuerwehr in Meißen
  • 1851 Gründung der ersten deutschen Berufsfeuerwehr in Berlin
  • 1853 Gründung des Deutschen Feuerwehrverbandes

Aber nicht nur auf Reichs- (Bundes-) Ebene entstanden Feuerwehrverbände, sondern auch auf Landes-, Bezirks-, Kreis- und Gemeindeebene.
Die zum Löschen eingesetzten Geräte waren anfänglich sehr primitiv; sie bestanden nur aus Wassereimern, Äxten zum Einreißen sowie aus Leitern. Durch die stürmische Entwicklung der Technik in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts konnten die Lösch- und Rettungsgeräte wesentlich verbessert werden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfolgte dann der Übergang vom Pferdefuhrwerk hin zum motorisierten Feuerwehrfahrzeug.
Während der Zeit von 1938 - 1946 wurde das Feuerwehrwesen, auch bedingt durch den 2. Weltkrieg, radikal verändert.
In der Zeit nach dem 2. Weltkrieg sowie auf Grund der Gebietsreform im Jahre 1970 ist die Organisation des Feuerwehrwesens erneut verändert worden. Die Feuerwehr Groß Steinrade gehörte ab dann zum Stadtfeuerwehrverband Lübeck und der Kreisfeuerwehrverband Ostholstein musste neu gegründet werden.