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Zusammenfassung der Maßnahmen zum Digitalpakt im Jahr 2020

Gemeinschaftsschule:

Was wurde gemacht:
In der gesamten Schule wurde eine neue Infrastruktur errichtet, sprich:
Für diese Maßnahme wurden 340.000,00 € seitens der Gemeinde ausgegeben.

Stromnetz:
Alt Stand: In den Klassenräumen gab es maximal 2 Stromanschlüsse, welche an ungünstigen Stellen angebracht waren, so dass ständig mit Verlängerungskabeln gearbeitet werden musste.
Neu Stand: Jeder Klassenraum hat 6 Stromanschlüsse im Bereich der jeweiligen Tafeln und Lehrerarbeitsplätze, zusätzlich 2 Stromanschlüsse im hinteren Klassenbereich. 

Netzwerkanschlüsse (um einen PC mit Kabelverbindung ins Internet zu schaffen):
Alt Stand: Einige Klassenräume hatten 1 Netzwerkanschluss, vorhandene Computerräume waren entsprechend ausgestattet, ein Computer basierter Unterricht konnte maximal in einem Computerraum stattfinden. Das wiederum führte dazu, dass ein Klassenraum nur für die Nutzung als Computerraum abgestellt werden musste und somit als normaler Unterrichtsraum wegfiel.
Neu Stand: Jeder Klassenraum wurde mit 6 Netzwerkanschlüssen ausgestattet. Die Anschlüsse befinden sich im Bereich der Tafeln und Lehrerarbeitsplätze.

WLAN (um mit den PCs/Notebooks/Smartphones/Tablets kabellos ins Internet zu kommen):
Alt Stand: Es existierte in einigen Bereichen ein notdürftiges WLAN.
Neu Stand: In der gesamten Schule wurde ein leistungsstarkes WLAN errichtet. Beim Einrichten der Accesspoints wurde berücksichtigt, dass die Schule flexibel genutzt wird, zum Beispiel auch die Volkshochschule hier Räumlichkeiten nutzt. Hierfür wurde eine eigenen SSID eingerichtet.

Ausstattung der Schule mit Computern:
Hier wurden 35.000,00 € seitens der Gemeinde ausgegeben.
Alt Stand: Es existierten einige Desktop-PC für die Computer-AG und einige Notebooks.
Neu Stand: Es wurden 60 Convertibles eingekauft. Hierfür wurden 35.000,00 € ausgegeben, da auch hier darauf geachtet wurde, dass die Geräte nicht bereits in 2 Jahren veraltet sind. Zusätzlich wurde auch darauf geachtet, dass die Geräte für die nächsten 5 Jahre einen vor Ort Support erhalten, sprich, ist ein Gerät defekt, kommt ein Techniker direkt vor Ort und repariert es. Somit müssen die Lehrer nicht erst mühsam noch einen Karton suchen, das Gerät verpacken und versenden und dann im schlechtesten Fall mehrerer Wochen auf Rücksendung warten. Das Gerät ist mit dem vor Ort-Servicevertrag in der Regel in 2 Tagen wieder einsatzbereit.
In Absprache mit den Schulen haben wir uns für Convertibles entschieden, weil diese flexibel einsetzbar sind. Man kann sie wie ein Notebook mit einer Tatstatur bedienen, ebenso kann man sie aber auch als Tablet nutzen; die Geräte arbeiten mit einem Windows Betriebssystem.


Grundschulen:

Jede Grundschule wurde ebenfalls mit jeweils 30 Convertibles ausgestattet.
Der Netzwerkausbau der Grundschulen ist auf unterschiedlichem Stand.
In 2 Grundschulen fehlt noch das WLAN
In einer Grundschule muss noch eine komplette Versorgung aufgebaut werden.

Der Gemeinde wurden über das Soforthilfepaket des Landes knappe 59.000,00 € bereitgestellt, die Gemeinde hat für die Ausstattung der Schulen knappe 88.000,00 € ausgegeben.

Insgesamt wurden der Gemeinde 465.000,00 € Fördergelder für den Digitalpakt bewilligt. Die Gemeinde wird diese Gelder mit den Maßnahmen im nächsten Jahr komplett ausgeschöpft haben.

Für das nächste Jahr plant die Verwaltung den Kauf von digitalen Tafeln, weiteren Convertibles und den Ausbau der noch fehlenden Netzwerkstrukturen in den Grundschulen.

Stockelsdorf, d. 22.10.2020


gez. Julia Samtleben 
Bürgermeisterin