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Horsdorf

Die ersten bekannten Geschichtszahlen über Horsdorf gehen auf das Jahr 1357 zurück. Zu dieser Zeit war das Dorf "Hordesdorpa" im Besitz der Familie von Buchwaldt. Im 14. Jahrhundert wurde Horsdorpa, auch genannt Horsdorpe, an die Lübecker Kirchen verkauft. Die vom Buchwaldts litten ständig unter Geldmangel als Folge ihres aufwendigen Lebenswandels. Somit wechselte Horsdorpe häufiger seine Besitzer.

Kirchlich gehörte Horsdorf schon immer zu der Kirchengemeinde Rensefeld. Früher war die Kirche für das Schulwesen zuständig. Wann in Horsdorf die erste Schule gegründet wurde, läßt sich nicht mehr feststellen. Vermutungen gehen auf das Jahr 1690 zurück. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung und der Rationalisierung in der Verwaltung gab es auch negative Einflüsse. Nach vielen Diskussionen wurde 1967 das Schulhaus geschlossen und verkauft. Die Schulkinder gehen seit dem in Bad Schwartau zur Schule.

Im Laufe der Zeit hat sich Horsdorf von einem reinen Bauerndorf zu einem "Mischort" gewandelt. Zur Zeit gibt es noch 3 landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe im Dorf, die übrigen Einwohner/innen sind Pendler.

Horsdorf hat circa 170 Einwohner und ist zudem auch ein kinderreiches Dorf. Es wohnen zur Zeit sehr viele junge Familien mit Kindern im Dorf. Da Horsdorf ein "wendischer Rundling" ist, liegt der Dorfplatz mit seinen interessanten Spielgeräten des Spiel- und Fußballplatzes direkt in der Mitte von Horsdorf. Dieses lädt Jung und Alt jederzeit zum Verweilen ein.


(Quelle: Festschrift 700 Jahre Stockelsdorf)