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Wohngeld

Was ist Wohngeld und wer erhält es?

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Wohngeld wird als Zuschuss zur Miete (Mietzuschuss) oder zur Belastung (Lastenzuschuss) für den selbst genutzten Wohnraum geleistet.
Unerheblich für die Leistung des Zuschusses ist, ob der Wohnraum in einem Altbau oder Neubau liegt und ob er öffentlich gefördert, steuerbegünstigt oder frei finanziert worden ist.

Ob und in welcher Höhe Sie Wohngeld erhalten können, hängt ab von drei Faktoren:

- der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder,
- der zu berücksichtigenden Miete oder Belastung und
- der Höhe des Gesamteinkommens.

Wie erhalten Sie Wohngeld?

Wohngeld können Sie nur erhalten, wenn Sie einen Antrag stellen und die Vorraussetzungen nachweisen. Die notwendigen Antragsformulare sowie Auskünfte über die von Ihnen dem Wohngeldantrag beizufügenden Unterlagen erhalten Sie in unserer Dienststelle.

Öffnungszeiten

Montag: 8.30 - 12.00 Uhr und 14.30 - 16.30 Uhr
Dienstag: 8.30 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 8.00 – 19.00 Uhr
Freitag: 8.30 – 12.00 Uhr

und nach Terminvereinbarung.


Den ausgefüllten Antrag mit den beizufügenden Unterlagen können Sie persönlich abgeben oder mit der Post zusenden.

Wann erhalten Sie Wohngeld?

Wichtig ist der Termin der Antragstellung, denn Wohngeld wird in der Regel erst vom Beginn des Monats an geleistet, in welchem der Antrag bei der Wohngeldstelle eingegangen ist. Dies gilt auch, wenn Sie zunächst den Antrag formlos, also ohne Antragsformular, eingereicht haben. Für zurückliegende Zeiträume gibt es bis auf wenige Ausnahmen kein Wohngeld.

Keinen Wohngeldanspruch haben...


1. alleinstehende Wehrpflichtige für die Dauer des Grundwehrdienstes, es sei denn, die Mietbeihilfe nach § 7 a des Unterhaltssicherungsgesetzes ist abgelehnt worden
2. Haushalte, dessen Haushaltsmitgliedern allen Leistungen zur Förderung der Ausbildung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAFöG) oder den §§ 59, 101 Abs. 3 oder § 104 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB III) dem Grunde nach zu stehen.

Weiterhin ausgeschlossen vom Wohngeld sind Empfänger und Empfängerinnen von

1. Arbeitslosengeld II und Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch,
2. Zuschüssen nach § 22 Absatz 7 des Zweiten Buch Sozialgesetzbuch,
3. Übergangsgeld in Höhe des Betrages des Arbeitslosengeldes II nach § 21 Absatz 4 Satz 1 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch,
4. Verletztengeld in Höhe des Betrages des Arbeitslosengeldes II nach § 47 Absatz 2 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch,
5. Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch,
6. Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch,
7. ergänzender Hilfe zum Lebensunterhalt oder anderer Hilfen in einer stationären Einrichtung, die den Lebensunterhalt umfassen, nach dem Bundesversorgungsgesetz oder nach einem Gesetz, das dieses für anwendbar erklärt,
8. Leistungen in besonderen Fällen und Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder
9. Leistungen nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch in Haushalten, zu denen ausschließlich Personen gehören, die diese Leistungen empfangen,

wenn bei deren Berechnung Kosten der Unterkunft berücksichtigt worden sind. Der Ausschluss besteht nicht, wenn die Leistungen ausschließlich als Darlehen gewährt werden.

Ausgeschlossen sind auch die Haushaltsmitglieder, die

1. Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft eines Empfängers des Arbeitslosengeldes II oder von Übergangsgeld beziehungsweise Verletztengeld in Höhe des Arbeitslosengeldes II (zum Beispiel nicht dauernd getrennt lebende Ehegatten und Lebenspartner; die dem Haushalt angehörenden unverheirateten Kinder, wenn sie das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen ihren Lebensunterhalt sichern können),
2. Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft eines Sozialhilfeempfängers,
3. der Partner eines Sozialhilfeempfängers in eheähnlicher Gemeinschaft,
4. bei Empfängern der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung die Ehegatten, Lebenspartner oder Partner einer eheähnlichen Gemeinschaft, wenn diese bei der Ermittlung der Grundsicherungsleistung berücksichtigt wurden,
5. die Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft von Empfängern ergänzender Hilfe zum Lebensunterhalt und
6. Ehegatten und minderjährige Kinder von Leistungsempfängern nach dem Asylbewerberleistungsgesetz

Vom Wohngeld ausgeschlossen ist auch derjenige, dessen Transferleistung auf Grund einer Sanktion nicht mehr gezahlt wird.


Weitergehende Informationen zum Wohngeld finden Sie auch auf der Internetseite des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung